Jugendamt Schleswig

By geschmacksfrage

Anfangen möchte ich mit dem Jugendamt Schleswig, genauer gesagt mit Herrn T, dem für mich zuständigen Sachbearbeiter und Vormund meiner ausserehelichen Tochter Jessica. Als ich den ersten Schock über meine Diagnose „Chorea Huntington“ verdaut hatte, habe ich diesen Herrn Täschner angeschrieben und erklärt, was ich für eine Diagnose bekommen habe und wie der Krankheitsverlauf sein wird. Um Ihn zu Informieren habe ich Ihm sogar noch die Erklärungszettel beigelegt, die ich von meinem Genetiker erhalten hatte. ich bat in diesem Schreiben den Herrn T als Vormund meiner Tochter dafür Sorge zu tragen, dass die Mutter von Jessica darüber Informiert wird. Immerhin muss meine Tochter (Zu der ich leider keinen Kontakt habe) ja darauf vorbereitet werden um selbst zu Entscheiden ob Sie sich Testen lassen will. Denn Sie könnte, wenn Sie die Mutation von mir geerbt haben sollte, sie ja an Ihre Kinder weitergeben. Nun, Herr T reagierte erstmal gar nicht. Erst auf mein zweites Schreiben, im Prinzip eine Kopie des Ersten, bekam ich eine Antwort von dem Vormund meiner Tochter zurück. Er lehnte es ab, diese Informationen weiterzugeben und ich solle mich doch selbst darum bemühen, da Er nicht dafür zuständig sei. Diese Antwort hatte ich nicht erwartet, ist Er doch der Vormund meiner Tochter und als solcher für Sie verantwortlich und es gehört zu seinen Aufgaben zum Wohl Jessicas zu Handeln! Dafür wird Er bezahlt! Daran habe ich Ihn dann in einem weiteren Schreiben sehr deutlich erinnert, auf das ich seit Monaten keinerlei Antwort bekomme. Dabei könnte ich, selbst wenn ich es wollte, Jessica bzw. Ihre Mutter gar nicht über die Diagnose unterrichten, da ich deren Aufenthaltsort nicht kenne. ( Wunsch der Mutter Jessicas)
Heute habe ich Herrn T vom Jugendamt Schleswig erneut angeschrieben und den Brief mit folgenden Worten im Postskriptum beendet: „Ich behalte mir vor, den Schriftwechsel zu Veröffentlichen.“

Mal sehn was passiert.

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