Noch 16 Jahre, dann wäre Finn alt genug sich selber testen zu lassen ob Er die Mutation von mir geerbt hat oder nicht……
Bereite ich Ihn darauf vor, tue ich es nicht, sag ich es Ihm erst mit 18 oder besser schon mit 16 oder gar noch früher? …. Wenn ich es jetzt und hier entscheiden müsste, dann würde ich wohl sagen, dass ich Ihn von Anfang an mit dem Wissen um „meine“ Mutation aufwachsen lasse. Ganz als wenn es etwas völlig normales ist. Warum? Weil es für mich etwas normales ist! Ich bin nunmal Träger dieser Mutation und werde es immer sein, also ist es normal. Normal für mich. Normal für meine Freunde. Normal für meine Familie. Normal für Finn.
Nur wie kann ich es in sein Leben einfliessen lassen, ohne Seine Entwicklung zu stören?
Ich habe keine Ahnung!
November 16, 2006 um 8:45 |
deine gedanken sind gar nich so verkehrt,ich würde ihn früher aufklären,sobald er es versteht würde ich ihm sagen das du sehr krank bist und der onkel doktor dir leider nicht helfen kann,weil sie noch keine tablette gefunden haben die hilft!es ist wichtig das du ihn dran teilhaben lässt,so hat er die chance die zeit voll mit dir zu nutzen(wie es sein verstand und alter zulässt). es ist „schöner“ sich auf das unvermeindliche ( hoffe die forschung findet noch rechtzeitig das was du brauchst) vorbereiten zu können! er kann später sagen das er die zeit mit dir voll ausgenutzt hat und er brauch kein schlechtes gewissen zu haben( warum hab ich denn nich???usw…)! ich hoffe du kanst es gut nachvollziehen wie ich das meine!
November 16, 2006 um 9:08 |
Ich verstehe Deine Intention aber ich sehe meine Mutation weniger als Krankheit, in Bezug auf Finn.
November 17, 2006 um 11:16 |
Finn wird es nicht verborgen bleiben, dass du Huntington hast. Er wird dich eines Tages selber danach befragen, und dann musst ihn darüber altersgerecht aufklären. Kinder verstehen oft deutlich besser als man glaubt, und sind auch viel besser in der Lage damit umzugehen. Aber las Finn den ersten Schritt, denn wenn er danach fragt, hat er sich auch schon innerlich auf mögliche Antworten eingestellt. So denke ich, dass das der beste Weg ist.
November 17, 2006 um 8:03 |
die letzte frage ist interessant und ohne jetzt irgendwie blöd geschwollen daherkommen zu wollen der versuch einer antwort: du wirst es niemals schaffen irgendetwas in die erziehung mit einfliessen zu lassen ohne die entwicklung auf die ein oder andere weise zu beeinträchtigen. und zappi hat schon recht, du wirst antworten geben müssen – deine mutation wird im besten falle genauso selbstverständlich zu seiner entwicklung gehören wie zu deiner …