Archiv für Dezember 2007

Feiertage & fehlende Depressionen

Dezember 26, 2007

Gerade zu den Weihnachtsfeiertagen kommt es bei Mutanten wie mir immer wieder zu depressiven Stunden die an der Kraft zeren und einem die Freude am Leben nehmen können……

Aber weit gefehlt!
Mein Weihnachtsfest war wunderbar, tiefgehend, bewegend und einfach nur schön. Im Kreis meiner Familie (aufmerksame Mutantenleser wissen das es sich hierbei um meinen engsten Freundeskreis handelt) ging es am 24.12. nicht ums Überleben sondern darum immer noch eine Minute zu geniessen… noch eine und noch eine. Jeder hat gemacht wonach ihm zu mute war, wir haben Musik gemacht, gespielt, Verschlüsseltes gehackt ;) , gekocht, gegessen, gelacht und die gemeinsame Nähe genossen. Unsere Kinder hatten (wie immer) ihre reichhaltige Bescherung und wir lebten unsere Freundschaft. Auf einen Freund bin ich dieses Jahr ganz besonders stolz, denn er hat es geschafft vom Alkohol weg zu kommen und ist wieder zu alter Form gekommen. Gratuliere dir mein Freund! Ich selbst bin seit 3 Wochen vom Rauchen weg und vermisse es kein Stück. Meine Kinder haben sich benommen als wären sie die reinsten Engel (das macht mir fast schon etwas Angst ;D) und meine Freundin hat mich ihren Eltern vorgestellt die mit mir getrocknete Tomaten auf dem Küchenboden verteilten und mir einen lustigen und schönen 1. Weihnachtsabend bereiteten. Aus den Lautsprechern meiner Anlage brummt gerade „Driving home for Christmas“ und mir gehts richtig gut.

Euch ALLEN frohe Festtage und einen genialen Rutsch ins neue Jahr 2008
:D

Kleines Molekül mit großer Wirkung

Dezember 6, 2007

Torben hat mich in seinem Kommentar auf folgende positive Meldung aufmerksam gemacht:

Erste Erfolge bei der Behandlung von „Veitstanz“ im Tiermodell.
Beitrag von Stefanie Seltmann

Chorea Huntington ist eine Nervenkrankheit mit besonderen Tücken: Sie wird vererbt. Und wenn ein Elternteil diese Krankheit hat, beträgt die Wahrscheinlichkeit, dass auch die Kinder daran erkranken 50 %. Chorea Huntington beruht auf der Veränderung eines einzigen Gens. Und die kann man eindeutig feststellen. Wer dieses defekte Gen geerbt hat, wird mit 100%-iger Sicherheit ebenfalls erkranken. Und daran sterben. Die Frage ist nur wann. Denn die Krankheit kann schon in jungen Jahren ausbrechen, aber manchmal auch erst im Rentenalter. Bislang ist die Medizin gegen Chorea Huntington weitgehend machtlos. Jetzt aber zeichnet sich erstmals ein schmaler Streifen Hoffnung am Horizont ab. Amerikanische Wissenschaftler haben eine Substanz entdeckt, die womöglich in der Lage ist, dem schleichenden Verfall Einhalt zu gebieten. Noch sind es nur Tierversuche, die aber zeigen erstaunliche Erfolge. Stefanie Seltmann:

Alle Sendetermine:
13.10.2007, 10.05 Uhr, SWR2 Campus, SWR2