Kleines Molekül mit großer Wirkung
Torben hat mich in seinem Kommentar auf folgende positive Meldung aufmerksam gemacht:
Erste Erfolge bei der Behandlung von „Veitstanz“ im Tiermodell.
Beitrag von Stefanie SeltmannChorea Huntington ist eine Nervenkrankheit mit besonderen Tücken: Sie wird vererbt. Und wenn ein Elternteil diese Krankheit hat, beträgt die Wahrscheinlichkeit, dass auch die Kinder daran erkranken 50 %. Chorea Huntington beruht auf der Veränderung eines einzigen Gens. Und die kann man eindeutig feststellen. Wer dieses defekte Gen geerbt hat, wird mit 100%-iger Sicherheit ebenfalls erkranken. Und daran sterben. Die Frage ist nur wann. Denn die Krankheit kann schon in jungen Jahren ausbrechen, aber manchmal auch erst im Rentenalter. Bislang ist die Medizin gegen Chorea Huntington weitgehend machtlos. Jetzt aber zeichnet sich erstmals ein schmaler Streifen Hoffnung am Horizont ab. Amerikanische Wissenschaftler haben eine Substanz entdeckt, die womöglich in der Lage ist, dem schleichenden Verfall Einhalt zu gebieten. Noch sind es nur Tierversuche, die aber zeigen erstaunliche Erfolge. Stefanie Seltmann:
Alle Sendetermine:
13.10.2007, 10.05 Uhr, SWR2 Campus, SWR2
Schlagworte: Behandlung, Chorea Huntington, HD, Neu, Neuigkeit, Veitstanz, wichtig