Ein anonymer Mutant schreibt mir seit geraumer Zeit, wenn auch sehr unregelmäßig, von seinem Leben mit Chorea Huntington und schildert mir dabei bis ins Detail, wie es ihm geht…………. jetzt schreibt er nicht mehr…………
Heute erreichte mich eine Email seiner Mutter, nach der wir sofort miteinander telefonierten.
Sie schrieb mir, wie intensiv sich ihr Sohn mit dem Thema Chorea Huntington auseinander gesetzt hat und das er recht oft mit ihr über meinen Lebensmut, den er auf meinem Blog gefunden hat, redete…. Sie bedankte sich bei mir und allen Kommentatoren für die Offenheit mit der wir hier über das Thema Chorea Huntington schreiben. Sie meinte, das Sie und ihr Sohn durch diesen Blog, Kraft & Mut, gezogen haben……… Sie möchte auf gar keinen Fall, daß ihr Name oder der ihres Sohnes bekannt wird aber sie möchte auch, das ALLE wissen… wie erfüllt, glücklich, normal und lebenswert das Leben auch mit Chorea Huntington ist.
Ihr Sohn war auch „nur“ Träger der Mutation und hatte keinerlei Einschränkungen erlebt. Vor einigen Tagen hatte er einen tödlichen Autounfall in der Nähe von Aubagne, Frankreich,… er wurde 42 Jahre alt.
Januar 4, 2009 um 9:44 |
Hallo an alle.
Ich finde mich nur schwer auf dieser Website zurecht, deshalb poste ich jetzt mal einfach hierzu:
Meine Mutter hatte Chorea Huntington. Sie lebt nicht mehr, ist aber nicht daran gestorben (Unfall).
Ich weiß nicht, ob ich es geerbt habe oder nicht. Zur Zeit bin ich mal wieder extrem am Überlegen, ob ich mich testen lasse oder nicht.
Jedenfalls verstehe ich ein nicht: Wieso schreiben hier einige was von „Träger der Mutation“ oder „der Anlagen“?
Die Krankheit wird doch dominant vererbt, oder nicht? Also, wenn der Gendefekt bei einem Gentest festsgestellt wurde, dann bricht die Krankheit doch auf jeden Fall aus. Früher oder später.
Würde mich freuen, wenn mich jemand aufklären würde.
LG
Vielen Dank.